Steinmarkierung mit der Nummer 7 auf Kiesfeld, ein Foto und eine Rose KZ-Gedenkstätte Dachau Eigenanreise: Führung ab Gedenkstätte Dachau
250,00 €*
2,5 – 3 Stunden
Max. 25
Mindestalter 13 Jahre!
Ca. 2,5 km
auf dem Gelände
 
Am Besucherzentrum der Gedenkstätte 
 
Verfügbar in diesen Sprachen
YourMunichTour

Führung KZ-Gedenkstätte Dachau

Private Tour bis 25 Personen

Das bieten wir 

  • Anreise: Sie reisen selbständig an
  • Tour-Ablauf: Start und Ende der Führung am Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte 
  • Teilnehmer: maximal 25 Gäste 
  • Führung: als zertifizierte Referenten sind wir Ihr Guide in der Gedenkstätte Dachau

Dachau – ehemaliges Konzentrationslager

Munitionsfabrik im Ersten Weltkrieg, 12 Jahre Konzentrationslager, 3 Jahre amerikanisches Sondergefängnis, 17 Jahre Flüchtlingslager und über 50 Jahre Gedenkstätte: Dachau – ein Ort der dunkelsten Deutschen Geschichte. Ort des Verbrechens, Friedhof, Gedenkstätte und Ort der Erinnerung. Auf einem 2,5 bis 3-stündigen Rundgang soll die vielleicht wichtigste Frage geklärt werden:

W i e  w a r  d a s  m ö g l i c h?

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Otto von Hindenburg zum Reichskanzler einer in Ansätzen noch demokratisch funktionierenden Weimarer Republik ernannt. Und nur 51 Tage später wurde die heutige KZ-Gedenkstätte Dachau als eines der ersten Konzentrationslager überhaupt in der Nähe der Stadt Dachau eröffnet. Wie war das möglich, was war geschehen? Was war die „rechtliche Handhabe“, um solche Lager zu rechtfertigen?

Lange schon konnten die Regierungen der Weimarer Republik nur noch mit den so genannten „Notverordnungen des Reichspräsidenten“ regieren. Die weitreichendste war die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze von Volk und Staat“, die noch in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933 nach dem Brand des Berliner Reichstags erlassen wurde. Sie setzte nicht nur die in der Verfassung der Weimarer Republik garantierten Grundrechte weitestgehend außer Kraft, sondern erlaubte es der Reichsregierung auch, in die Regierungshoheit der Länder einzugreifen.
Diese Verordnung ebnete den Weg der demokratisch orientierten Weimarer Verfassung hin zur nationalsozialistischen Diktatur und blieb entgegen der eigentlichen Erklärung statt „bis auf Weiteres“ tatsächlich bis zum Zusammenbruch des „Dritten Reichs“ 1945 in Kraft.

Vor diesen politischen Ereignissen wurde Dachau am 22. März 1933 eröffnet und die menschenverachtende Maschinerie lief an.

Wenn Dachau auch nie ein Vernichtungslager war, starben während der zwölf Jahre hier von den circa 206.000 Häftlingen dennoch über 41.000 an Erschöpfung oder Hunger, durch Hinrichtungen oder Mord, durch Krankheit oder Menschenversuche.

Dachau heute: Trauern, Erinnern, Lernen

1965 wurde insbesondere auf Drängen der Überlebenden die erste Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers eröffnet. 

Heute leben kaum mehr ehemalige Häftlinge aus Dachau. Im Jahr 2003 wurde das Motto und das Leitmotiv für den Besucher in Dachau geändert und dieser Ort zu einem Lern- und Erinnerungsort umgestaltet. wurde. Der Besucher soll dem „Weg des Gefangenen“ folgen und ist aufgefordert, das Gelände des ehemaligen „Schutzhaftlagers“ durch den originalen Eingang mit dem Tor, das die Aufschrift „Arbeit macht frei“ trägt, zu betreten.

Seit 2003 hat die „Stiftung Bayerische Gedenkstätten“ die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg übernommen. Ziel der Stiftung ist es:

„Die Gedenkstätten als Zeugen für die Verbrechen des Nationalsozialismus, als Orte der Erinnerung an die Leiden der Opfer und als Lernorte für künftige Generationen zu erhalten und zu gestalten, die darauf bezogene geschichtliche Forschung zu unterstützen und dazu beizutragen, dass das Wissen über das historische Geschehen im Bewusstsein der Menschen wachgehalten wird“
(Art. 2, Absatz 1. Gedenkstättenstiftungsgesetz).

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Die wichtigsten Fragen

Dies ist Ihre ganz private Tour. Das heißt: 

  • Sie bestimmen Ihr Wunschdatum und Ihre die Startzeit
  • Sie bestimmen die Dauer der Tour
  • Sie bestimmen die Teilnehmerzahl (bei überschreiten der max. Teilnehmerzahl ist es nötig, einen zweiten Guide zu buchen)

Das Gelände der Gedenkstätte Dachau ist weitgehende barrierefrei. Der Außenbereich ist in den meisten Bereichen mit Kies aufgeschüttet, was zu Einschränkungen für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen führen kann. Zustätzlich stehen Elektromobile kostenfrei zur Verfügung. 

Bitte sprechen Sie uns aber gerne im Vorfeld an, damit wir gegebenenfalls kleinere Routenänderungen einplanen können

Die Verbindung ist einfach. Ab Hauptbahnhof München mit der S-Bahn-Linie S2 Richtung Petershausen und Ausstieg in Dachau. Weiter mit Buslinie 726 Richtung Saubachsiedlung und Ausstieg an der Gedenkstätte Dachau. Die Gesamtfahrzeit beträgt ca. 41 Minuten 

Damit eine Führung zustande kommen kann, muss eine Führung immer verbindlich gebucht werden. Dies geht unter  “JETZT BUCHEN” und ist binnen zwei Minuten erledigt 

Bei diesem Angebot ist eine Anzahlung in Höhe von 100,00 Euro notwendig. Sie können die Tour auch vorab vollständig bezahlen.

Wenn Sie sich für die Anzahlung entscheiden, wird der Restbetrag grundsätzlich in bar spätestens am Ende der Tour fällig.

 

Dachau ist ein sehr ernstes und belastendes Thema. Aus diesem Grund dürfen Kinder unter 13 Jahren nicht an geführten Rundgängen teilnehmen. 

Schreiben Sie uns gerne hier. Oder rufen Sie uns an unter 0176 556 151 14 

* Preis bis zu drei Stunden inkl. MwSt. | Jede weitere angefangene Stunde 70,00 € 

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