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KZ_Dachau Brücke und Tor zum Krematorium

KZ-Gedenkstätte DachauTour inklusive Transfer

Für kleinere Gruppen bis maximal 8 Personen, inklusive Abholung im Münchner Stadtgebiet, Führung in der KZ-Gedenkstätte Dachau und Rückfahrt zu einer beliebigen Adresse im Münchner Stadtgebiet.

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Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Otto von Hindenburg zum Reichskanzler einer in Ansätzen noch demokratisch funktionierenden Weimarer Republik ernannt. Und nur 51 Tage später wurde die heutige KZ-Gedenkstätte Dachau als eines der ersten Konzentrationslager überhaupt in der Nähe der Stadt Dachau eröffnet. Wie war das möglich, was war geschehen? Was war die „rechtliche Handhabe“, um solche Lager zu rechtfertigen?

Lange schon konnten die Regierungen der Weimarer Republik nur noch mit den so genannten „Notverordnungen des Reichspräsidenten“ regieren. Die weitreichendste war die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze von Volk und Staat“, die noch in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933 nach dem Brand des Berliner Reichstags erlassen wurde. Sie setzte nicht nur die in der Verfassung der Weimarer Republik garantierten Grundrechte weitestgehend außer Kraft, sondern erlaubte es der Reichsregierung auch, in die Regierungshoheit der Länder einzugreifen.
Diese Verordnung ebnete den Weg der demokratisch orientierten Weimarer Verfassung hin zur nationalsozialistischen Diktatur und blieb entgegen der eigentlichen Erklärung statt „bis auf Weiteres“ tatsächlich bis zum Zusammenbruch des „Dritten Reichs“ 1945 in Kraft.
Umgehend begannen die Nationalsozialisten u.a. Mitglieder der Kommunistischen Partei, Regimekritiker und weitere unliebsame Personen zu verhaften und zu inhaftieren. Die regulären Gefängnisse waren innerhalb kürzester Zeit überfüllt, so dass es zur Eröffnung der ersten provisorischen Haftlager kam.

Vor diesen politischen Ereignissen wurde in Dachau am 22. März 1933 in den leerstehenden Gebäuden einer Munitionsfabrik des Ersten Weltkriegs ein Konzentrationslager eröffnet. Sehr schnell wurde Dachau in der Folgezeit zum Prototyp für alle Konzentrationslager im Deutschen Reich. Von hier aus wurde ein detailliertes System des Terrors organisiert und von allen späteren Lagern als Grundlage übernommen.

Wenn Dachau auch nie ein Vernichtungslager war, starben während der zwölf Jahre hier von den circa 206.000 Häftlingen dennoch über 41.000 an Erschöpfung oder Hunger, durch Hinrichtungen oder Mord, durch Krankheit oder Menschenversuche.

1965 wurde die erste KZ-Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers eröffnet. Diese KZ-Gedenkstätte war in erster Linie für die Überlebenden gestaltet worden, von denen heute aber nur noch eine geringe Zahl am Leben ist.
Aus diesem Grund hat die KZ-Gedenkstätte Dachau sukzessive ab 1996 bis zum Jahr 2003 das Motto und das Leitmotiv für den Besucher in Dachau geändert und diesen Ort zu einem Lern- und Erinnerungsort umgestaltet. Der Besucher soll dem „Weg des Gefangenen“ folgen und ist aufgefordert, das Gelände des ehemaligen „Schutzhaftlagers“ durch den originalen Eingang mit dem Tor, das die Aufschrift „Arbeit macht frei“ trägt, zu betreten.

Seit 2003 hat die „Stiftung Bayerische Gedenkstätten“ die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg übernommen. Ziel der Stiftung ist es:
„Die Gedenkstätten als Zeugen für die Verbrechen des Nationalsozialismus, als Orte der Erinnerung an die Leiden der Opfer und als Lernorte für künftige Generationen zu erhalten und zu gestalten, die darauf bezogene geschichtliche Forschung zu unterstützen und dazu beizutragen, dass das Wissen über das historische Geschehen im Bewusstsein der Menschen wachgehalten wird“
(Art. 2, Absatz 1. Gedenkstättenstiftungsgesetz).

Der Rundgang soll zum Verständnis der Ereignisse, zum respektvollen Gedenken und zum Erreichen der oben genannten Ziele der Stiftung beitragen.

* Preis enthält 19% MwSt.

Wooden bunk bed areasDachau Schlafstellen
14 peolpe on the march of death from DachauTodesmarsch Denkmal
Long stone building with a free space in front of it and bushes on the left sideDachau Krematorium
In the backgroud former house of arrival, in front a memorial showing concoluted figures made from metalDachau Internationales Denkmal
Metal door entrance to the former concentration camp. Above the door sentence: work sets you free. In the background you can see free spaceEingangstor Dachau "Arbeit macht frei"
on a block of stone the figure of a slim man in a wide coat. Sentence: To honor the death, to admonish the livingDachau Denkmal "Der unbekannte Häftling"
Stone wall, written on it in metal letters in 5 languages the words "Never again"Dachau Denkmal "Nie wieder"
wide place, behind it a long white shack, alley of trees to the leftDachau Baracke

Schnelle Infos zu dieser Tour:

Art der Tour: Transfer und Fußtour ab KZ-Gedenkstätte Dachau
Dauer der Tour: ca. 4,5 Std. (inkl. An- und Rückfahrt)
Länge der Tour: ca. 2,5 km
Max. Personenzahl: 8
Treffpunkt: Ihre Wohnadresse in München

Individualtour:

Leistung: Abholung an Ihrer Wohnadresse in München, Transfer nach Dachau, Führung in der Gedenkstätte,
Rücktransfer zu Ihrer Wohn- oder Wunschadresse in München
Anfahrt: Ca. 20 km München Zentrum
Fahrzeit: ca. 30 min z.B. ab München Hauptbahnhof
Besonderheiten: Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren, für die Gedenkstätte sind keine Eintrittsgebühren fällig

Preis für diese Tour:

410,00 € bis 4,5 h, jede weitere Stunde 60,00 € – Preis für bis zu 8 Personen*
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