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100 Jahre BAUHAUSBauEinHaus - Aus alt mach neu!

Es ist genaue 100 Jahre her, dass der legendäre Walter Gropius mit der Gründung der Bauhausschule Weimar den Schritt in die Moderne wagte.

Moderne in München vor 100 Jahren? Wenig vorstellbar in der Hauptstadt des konservativ, traditionell geprägten Bayerns, das sich in jener Zeit mit dem Umwandlungsprozess zur Demokratie ohnehin besonders schwertat.

Wie für viele andere Städte auch, war für München der Zweite Weltkrieg die große Zäsur in Hinblick auf seine architektonische Erscheinung. Erst jetzt wurden langsam Forderungen des Bauhauses auch hier angewandt.

Auf diesem Rundgang soll München in Bezug auf seine Architektur genauer unter die Lupe genommen werden. Was war, was ist, was kommt?

Preis für diese Tour: 

Gruppenpreis für bis zu 25 Personen: 180,00 € bis 2h, jede weitere angefangene Stunde 50,00 €*

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100 Jahre Bauhaus Weimar und Dessau. Ein Meilenstein im Hinblick auf die Anforderungen nach dem Ersten Weltkrieg, wenn auch schwer umstritten, gelobt und verrissen zugleich. Dabei waren die Forderungen des Bauhauses nachvollziehbar: „Schön ist, was funktioniert“, „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ waren zwei der Leitlinien des Bauhauses. Wohnen und Bauen sollte für jedermann erschwinglich, funktional und ästhetisch sein. Um Bayern machte dieses neue Denken einen großen Bogen, von Umsetzungen der Dessauer Ideen in Bayern ganz zu schweigen.

Immerhin erhielt Bayern 1920 die sogenannte Abteilung VI des „Reichspostministeriums“, nämlich die neu gegründete „Bayerische Postbauschule“. Deren Leiter, Robert Vorhoelzer baute spektakuläre Postämter wie jene am Goetheplatz, am Harras oder am Tegernseer Platz, ganz im Sinne der Neuen Sachlichkeit. Aber vorerst blieb es bis auf wenige Ausnahmen bei Funktionsbauten in München, die den Ideen des Neuen Bauens folgten.

Mit der Zerstörung Münchens kamen dann auch deutliche Veränderungen im Stadtbild, die nicht nur aus der Not heraus geboren waren. Theo Pabst setzt in den 1950er Jahren mit dem Neubau des Kaufhaus-Konsumtempels am Stachus Meilensteine für die künftige Warenhaus-Architektur.

Die Familie Geisel wagt 1955 ähnliches mit dem Neubau des Hotel Königshof, das sein letztes Aussehen zu Beginn der 1970er Jahre erhielt. Genau dieses Hotel spaltete zuletzt die Meinung der Münchner, wird es doch an diesem prominenten Platz einen spektakulären Neubau der spanischen Architekten Nieto Sobejano geben.

Und das Karussell der Ideen und architektonischen Neuerungen in München dreht sich immer schneller: München und im Besonderen die Münchner Innenstadt verändert ihr Gesicht: Hauptbahnhof, Hofstatt, das Projekt Tom und Hilde, das Pschorr-Haus, die Fünf Höfe, die Alte Galerie sind nur einige der Projekte in der Innenstadt, die zuletzt realisiert wurden bzw. die zur Umsetzung anstehen. Dabei werden manche dieser Ideen die Münchner auf die Probe stellen, die Geister werden sich vermutlich scheiden und es wird sicher auch Kritik hageln. So, wie es schon immer in der Entwicklung der Stadt gewesen ist, wann immer Architekten, Bauherren und Avantgardisten Neues gewagt haben. Genauso aber wird Neues von den Münchnern angenommen werden, akzeptiert, wenn nicht gar geliebt werden.

Dieser Rundgang will „Alt gegen Neu“ aufzeigen, will von Zukunftsplänen sprechen, von Umnutzung und Planungen. Ein bilderreicher Rundgang durch die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Münchner Altstadt.

Hotel Königshof 2019
Pschorrhaus
Maxburg
Hofstatt Innenhof alter Teil
Hofstatt Innenhof neuer Teil
Hofstatt Georg-Kronawitter-Platz
Hirmer Parkhaus
KPMG Treppe Eliasson
KPMG Treppe Eliasson
Bauhaus Stil

Schnelle Infos zu dieser Tour:

Art der Tour: Fußtour
Dauer der Tour: ab 2 Std. oder nach Vereinbarung
Länge der Tour: ca. 2 km
Max. Personenzahl: 25
Treffpunkt: Karlsplatz/Stachus unter dem Karlstor

Preis für diese Tour:

Gruppenpreis für bis zu 25 Personen: 180,00 € bis 2h, jede weitere Stunde 50,00 €*
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