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Kurt Eisner – Opfer einer neuen IdeeBayerns erster Ministerpräsident - 100 Jahre Freistaat Bayern

Pazifist, Sozialist, Revolutionär, Ministerpräsident und Mordopfer. Wer und vor allem was war Kurt Eisner? Welche Rolle spielte er im November 1918 und in seinen 100 Tagen Amtszeit? Dieser Rundgang soll nicht nur das Ende von Kurt Eisner beleuchten, sondern erzählt an den wichtigsten Stationen über das Leben dieses äußerst sperrigen Politikers.

Preis für diese Tour:
Gruppenpreis für bis zu 25 Personen: 180,00 € bis 2h, jede weitere angefangene Stunde 50,00 €*

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München, Kardinal-Faulhaber-Straße, 21. Februar 1919:

Ein Mann liegt tot auf der Straße, niedergestreckt durch mehrere Pistolenschüsse. Es ist Kurt Eisner – erster bayerischer Ministerpräsident. Auf dem Weg zum nahe gelegenen Landtag, um seinen Rücktritt bekannt zugeben, stirbt er durch die Kugeln des jungen, extrem nationalistischen Anton Graf Arco auf Valley.

Wie war es so weit gekommen?

München, Bayerstraße, Mathäserkeller, 07. und 08. November 1918:

Eher durch Zufall kommt es zu jener folgenschweren Revolution, die das Schicksal des Königreichs Bayern, das der Monarchie und das der bayerischen Bevölkerung nachhaltig ändern sollte. War die gegen Mittag des 07. November stattfindende Friedenskundgebung auf der Theresienhöhe mit rund 50.000 Teilnehmern friedlich zu Ende gegangen, waren es ca. 1.000 überwiegend Heeresangehörige, die unter der Führung Kurt Eisners zur Befreiung der Mitbrüder in den Münchner Kasernen aufriefen. Die Anhängerschaft wurde größer, die Dinge nahmen ihren Lauf…

Da sitzt nun Kurt Eisner, ein bei den Münchnern weitestgehend unbeschriebenes Blatt im Mathäserkeller, ruft den „Freistaat Bayern“ aus, erklärt die Monarchie für abgesetzt und proklamiert, dass die provisorische Regierung in die Hände eines „Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrates“ übergegangen sei mit ihm als Ministerpräsident an der Spitze.

Soweit die allseits bekannten, sich überschlagenden Ereignisse, die für Kurt Eisner als Ministerpräsident eben an jenem 08. November begannen und nach gerade einmal 100 Tagen Amtszeit mit seinem Tod endeten.

Wer war dieser Kurt Eisner? War er ein Idealist, ein Phantast, ein Kommunist, ein Träumer oder ein Sozialdemokrat? Was waren die Ziele des Mannes, der in seiner kurzen Amtszeit immerhin das Frauenwahlrecht, den Achtstundentag für die Arbeiter, eine Wahlrechtsreform und einen Entwurf für die bayerische Verfassung durchgesetzt hatte? Was waren seine politischen Überzeugungen und seine Thesen? Wo kam er her und was war sein Lebensweg, der jäh auf jenem Bürgersteig am Münchner Montgelas Palais endete?

Zur 100-jährigen Wiederkehr dieser Ereignisse soll dieser Rundgang über die Person Kurt Eisner erzählen. Der Rundgang will nicht nur das Ende des ersten bayerischen Ministerpräsident Kurt Eisner beleuchten, sondern auch den viel zu wenig beachteten Werdegang eines Mannes aufzeigen, der seiner Zeit weit voraus war, der aber auch wegen der Überforderung einer überkommenen Gesellschaft scheitern musste.

 

* Je nach verfügbarem Guide sind 19% MwSt. enthalten, bzw. wird keine MwSt. ausgewiesen (§19 Kleinunternehmer)

Kurt Eisner Denkmal Mathäser
Kurt Eisner Denkmal Oberanger
Kurt Eisner Bodendenkmal

 

Art der Tour: Fußtour
Dauer der Tour: 2 Std. oder nach Vereinbarung
Länge der Tour: ca. 1,5 km
Max. Personenzahl: 25
Treffpunkt: Mathäser Filmpalast Bayer Straße 3 – 5

Preis für diese Tour:

Gruppenpreis für bis zu 25 Personen: 180,00 € bis 2h, jede weitere angefangene Stunde 50,00 €*
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